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24Mai

Thema Gesundheits-Campus: Leserbrief von Eckart Grundmann

WN LH 23.05.2017

Unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann hat als Reaktion auf die Überschrift in den WN:

„Grundmann kritisiert Campus“

einen Leserbrief verfasst. Nicht der Campus als solchen kritisert er, sondern die Zuweisung von Parkplätzen für eine Versicherung:

 

„‘Grundmann kritisiert Campus‘ titelte die WN am vergangenen Donnerstag – und erweckt damit den Eindruck, der Fraktionssprecher der Grünen hätte sich in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) kritisch über den Gesundheits-Campus geäußert. Dies ist unzutreffend. Richtig ist dagegen, dass die Fraktion der Grünen das Projekt begrüßt und den Bebauungsplan zum Gesundheits-Campus mitgetragen hat, weil wir durch dieses Projekt das Krankenhaus gestärkt sehen. Und richtig ist auch, dass die Grünen in diesem Zusammenhang der Ablösung von rund 70 Stellplätzen zugestimmt haben. Diese Ablösung war Voraussetzung für die Realisierung des Gesundheits-Campus. Mit dieser Ablösung konnte sich der Investor von seiner Verpflichtung, ausreichend Parkplätze auf dem eigenen Grundstück (oder in der unmittelbaren Nachbarschaft) nachzuweisen ‚freikaufen‘. Soweit, so gut. weiterlesen »

24Mai

LTW 2017 – Wir sagen Danke!

Am 14. Mai war die Landtagswahl – und das war für uns Grüne mit Sicherheit kein Tag der Freude. Gerade deswegen bedanken wir uns bei allen Wählern, die uns ihre Stimme gegeben haben und damit den Kampf gegen Klimawandel und für den Artenschutz unterstützen.

Auch den Helfern und Helferinnen sei gedankt! Plakatieren und Präsenz sind Butter und Brot des Wahlkampfs und das würde nicht gehen ohne die Menschen, die auf dem Marktplatz für ihre grünen Überzeugungen einstehen, die durch die Straßen fahren und Plakate aufhängen und die in ihrer Freizeit in sozialen Medien für grüne Ziele einstehen.

In der letzten Woche ging es dann an’s Aufräumen – es galt Plakate wieder abzuhängen und das pedalgetriebene Wahlkampfmobil zu entsorgen.

 

Sollte irgendwo doch noch ein Plakat übriggeblieben sein, dann freuen wir uns über eine Meldung unter ‚Kontakt‚ oder via Kommentarfunktion.

08Mai

Wahlkampf mit dem Cani – Leserbrief von Lars Reichmann

Leserbrief für den Vorstand der Grünen in Lüdinghausen

Zum Artikel „Ernüchternde Bilanz“ im Lokalteil der WN vom 3. Mai 2017

Lars Reichmann

Bei der Vorstandssitzung der Grünen herrschte am Mittwochabend Verwunderung über einige Aussagen der CDU-Mitglieder Panske und Dahmen sowie des CDU-Stadtverbandes: Die Pressemitteilung über den Besuch des CDU-Kandidaten Dietmar Panske am Gymnasium Canisianum enthielt einige unzutreffende Darstellungen.

Zuerst, aber nur beispielsweise die Aussage, die Schulsozialarbeit, eine Landesaufgabe, sei der Landesregierung nichts wert. „Hier ist längst die Stadt Lüdinghausen mit eigenen Finanzmitteln in die Bresche gesprungen, um diese Aufgabe mit einer riesigen Präventivrendite vor Ort zu sichern“, so der CDU Stadtverband. Tatsache ist: weiterlesen »

27Mrz

Pressemitteilung der Grünen in Lüdinghausen zum Antrag „Grünpflege-Satzung“

„Grün“pflege im Rott

Antrag-Grünpflege

Nachdem die Stadtverwaltung durch ihren unsensiblen Umgang mit städtischen Grünflächen die Bürger im Rott auf die Barrikaden gebracht hat, ist es aus Sicht der Grünen höchste Zeit, durch strukturelle Änderungen bei Planung und Durchführung von Grünpflegemaßnahmen Abhilfe zu schaffen. „Die Mitarbeiter der Verwaltung haben sich mit ihren jüngsten sogenannten Pflege-Maßnahmen selbst disqualifiziert“ findet Fraktionssprecher Eckart Grundmann deutliche Worte für die von der Stadtverwaltung veranlassten Arbeiten in den städtischen Grünanlagen. Sein Fraktionskollege Gustav Bölke hat auch eine Idee, wie sich künftig solche misslungenen Aktionen vermeiden lassen. „Die Stadt benötigt verbindliche Regelungen, wie mit Grünflächen umzugehen ist und wie deren Pflege auszusehen hat“. An der Ausarbeitung sollen auch Fachleute von außen beteiligt werden, wie etwa Naturschutzverbände und die Politik. Die Erarbeitung der Richtlinien soll an einem „runden Tisch“ erfolgen, der sich auch nach der Fertigstellung der Richtlinien regelmäßig über die Erfolge austauschen und an einer Weiterentwicklung der Grünpflegesatzung arbeiten soll.

Antrag-Grünpflege

13Mrz

Informationen zur Diskussion um die Entwicklung des Gebietes rund um die Janackergärten

Aus dem Ratsinformationssystem der Stadt LH:

Sitzungsvorlage/TO des Ausschusses für Klimaschutz, Energie, Planung und Stadtentwicklung

Interessant, da selten öffentlich: Anschreiben des Betreibers des EDEKA Wiewel Marktes

 

13Mrz

Leserbrief von Eckart Grundmann zur Rodungsaktion der Stadt im Rott

WN 04.03.2017

Die Stadt Lüdinghausen setzt auf Effizienz bei der Grünflächenpflege. Mit Lebensqualität hat das wenig zu tun – mit Ökologie schon gar nicht. Unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann hat einen Leserbrief in der Sache geschrieben, der auch eine Reaktion auf die Aussagen des Herrn Steenweg im vorangegangenen Zeitungsartikel der WN ist:

„Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Stadt Lüdinghausen mit Stadtbäumen und Grünflächen nachlässig umgeht. Zu wenig Personal und Geld, aber leider auch Desinteresse am eigenen „grünen Kapital“, das ist die gefährliche Mischung, die unsere Stadt langsam aber stetig in eine graue, sterile und abweisende Tristesse führt. weiterlesen »

06Mrz

Haushaltsrede 2017 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für Lüdinghausen

Eine bunte Käseplatte präsentierte unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann in seiner Haushaltsrede anlässlich der Ratssitzung vom 21.02.2017. Ausgehend von der Steilvorlage des Bürgermeisters, der wirklich sehr gerne Zitate in seinen Haushaltsreden nutzt, geht Eckart Grundmann nochmal auf die Managermotivationsparabel „Who moved my cheese“ von Spencer Johnson ein. Die deutsche Übersetzung laute natürlich nicht: „Wer hat meinen Käse bewegt?“ sondern: „Die Mäusestrategie für Manager – Veränderungen erfolgreich begegnen.“

Na dann:

Angesichts des opulenten Schuldenstands von guten 13.000.000€, der den Planungen zufolge in den nächsten Jahren aufgebaut werden soll, kann einem der nächste Bürgermeister nur leid tun. Das ist nichts für Mäuse! Handlungsoptionen werden nach der nächsten Kommunalwahl dank Geldknappheit in Lüdinghausen nicht mehr viele bleiben.

Bürgermeister Borgmann lässt es sich gutgehen und hat sich einige Denkmale geschaffen: die Borgmann-Borg, die Borgmann-Burgen-Welt, die Borgmann-Leistungssporthalle. Er hat das ganze Geld schon weggestaltet. Wer nach ihm Bürgermeister wird, scheint egal zu sein – selbst wenn es ein „Parteifreund“ aus der CDU werden sollte. Dabei gilt es in Lüdinghausen mehr zu bewältigen als Prestige- und Leuuchtturmprojekte.

Mehr dazu in der…

Haushaltsrede_2017

24Feb

„Warum ich mich am Schluss enthalten habe“ – ein Beitrag zum Kino-Projekt (Ratssitzung vom 21.02).

„In seiner Sturheit riskierte der Bürgermeister bewusst das Scheitern seines Projektes. Es war erkennbar, dass er nur mit der Apollon-Gruppe bauen wollte.“

Es geht noch einmal um das Kinoprojekt des Bürgermeisters und die Ratssitzung am 21. Februar.

Im Vorfeld war schnell klar geworden, dass uns ein Kindergarten auf einem Supermarkt widersinnig erschien. Und so hatten sich die Fraktionen von SPD, UWG und Bündnis 90/ Die GRÜNEN verständigt, gemeinsam gegen das Apollon-Projekt zu stimmen und damit dem Projekt der Lorenz-Assmann-Gruppe den Vorzug zu geben.

Bei einfacher Berechnung war abzusehen, dass weder diese Fraktionsgruppe noch  die Bürgermeistergruppe, bestehend aus CDU und FDP, eine Mehrheit finden würde. Spannend war vor allem die Frage, in welcher Reihenfolge abgestimmt werden würde. Die Verwaltung, und damit der Bürgermeister, hatte den Beschlussvorschlag gemacht, dem Apollon-Projekt den Zuschlag zu erteilen. Dagegen stand der Beschlussvorschlag  von SPD, UWG und GRÜNEN, das Projekt der Lorenz-Assmann-Gruppe auszuwählen.

Geheime Abstimmung war beantragt. Nachdem der Bürgermeistervorschlag wegen der Pattsituation keine Mehrheit gefunden hatte, gingen wir davon aus, dass jetzt über unseren Vorschlag abgestimmt würde. Da kam aber die CDU mit einem neuen Antrag, nach dem mit beiden Gruppen weiter verhandelt werden sollte. Und da der Bürgermeister diesen Vorschlag aus nur für ihn nachvollziehbaren Gründen für den weitergehenden hielt, wurde dann zuerst über diesen CDU-Vorschlag abgestimmt. Der bekam aber jetzt auch keine Mehrheit, denn wir wollten über unseren Vorschlag auch abstimmen lassen. weiterlesen »

02Feb

Wie man Investoren wirklich vergrault – Ein Kommentar von Jöran Kortmann

Man schlägt als Oppositionspolitiker momentan wirklich die Hände über dem Kopf zusammen. Erinnern wir uns wie die ganze Sache angefangen hat. Pünktlich zum Wahlkampf zaubert der Bürgermeister ein Kinoprojekt aus dem Hut. Die Idee, ein Kino anzusiedeln, wird von allen Seiten als gut empfunden. Es gibt allerdings Stimmen, die Zweifel daran haben, ob ein Kino sich wirklich langfristig trägt oder ob es doch eher um die Ansiedlung von neuen Supermärkten geht.

Diese Zweifel konnten damals schon nur aufgrund der schlechten Kommunikationspolitik aufkommen. Die Ratsmitglieder wurden von dem Projekt überrollt. Alles war fertig durchgesprochen. Man konnte nur noch „Ja“ oder „Nein“ sagen und jeder, der mit dem Gedanken spielte „Nein“ zu sagen oder auch nur „Ja aber“, musste sich den Vorwurf anhören, dass er oder sie „alles zerreden“ und „Investoren vergraulen“ würde. Eine sachliche Diskussion zu so einem wichtigen Projekt im Wahlkampf war utopisch.

Irgendwann wurde dieses Spiel dann auch der CDU zu unsicher. Auf Initiative der Opposition wurde ein Bieterverfahren gestartet – auch wenn einige noch warnend anmerkten, dass „keine Garantie besteht, dass der Investor dann noch zur Verfügung steht“. Es wurde Druck gemacht. Zum Glück hat es nicht funktioniert und das Bieterverfahren hat sich auf ganzer Linie gelohnt. Der vorhandene Investor hat seinen Entwurf in vielen Details verbessert und ein zweiter Investor steigt mit einem anderen Konzept in das Verfahren ein. Die Verwaltung schafft es dennoch, dieses Verfahren zu ruinieren. weiterlesen »

30Jan

Der flotte Weg zum richtigen Investor – Vom Kino zum Kindergarten und wieder zurück

Es gilt, den bösen Schein gar nicht erst aufkommen zu lassen

– Ein Kommentar von Lars Reichmann

„Ein Schuft, ein Schelm der Böses dabei denkt!“ Dieses Zitat widme ich dem Bürgermeister, der Zitate bekannterweise so sehr liebt und sehr viel in seinen Haushaltsreden nutzt.

Im Wahlkampf 2015 band der Bürgermeister sein politisches Schicksal an das Kino für Lüdinghausen und damit auch das der CDU. Der Investor flankierte mit seinem genau zur rechten Zeit kommenden Angebot, ein Kino zu bauen, den Bürgermeisterwahlkampf. Der war nahezu komplett um das Kino herum gestrickt – „Heute für ein Morgen sein“ …und so. Mittlerweile ist aus dem Morgen von Gestern Heute geworden – und aus dem Investor die Investorengruppe Apollon GmbH, unter ihnen ein CDU-Ratsmitglied.

Um das Zitat oben aufzugreifen: Der Wolfgang Kaltegärtner von der UWG zum Beispiel, der ist ein Schuft, denn er denkt Böses. Er fragte in der öffentlichen Sitzung genau nach, zu welchem Zeitpunkt denn die gute Idee mit dem Kindergarten auf dem Dach gekommen sei. Gute Kinderstube ist das aber nicht, schien sich der Bürgermeister da zu denken, denn der Bedarf eines weiteren Kindergartens war doch öffentlich in der Zeitung zu lesen. Und das sagte er auch. Aber der Herr Kaltegärtner, ist er nun ein Schuft? Oder nur ein Schelm?!

So machte die Ratssitzung vom 26.01. einen sorgfältig inszenierten Eindruck in drei Akten: weiterlesen »

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