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05Sep

Peter Mönning: Urgestein verlässt den Rat – Wir sagen DANKE!

Nach satten 28 Jahren legt Peter Mönning sein Ratsmandat für die Fraktion B’90/DIE GRÜNEN in Lüdinghausen nieder. Wir haben am letzten Mittwoch seinen Abschied feierlich gewürdigt – mit Rede, Geschenk und leckerem Essen.

[Artikel WN LH über Peter Mönnings Abschied aus dem Rat der Stadt Lüdinghausen]

Der Abschied war für uns lange absehbar – schon vor einiger Zeit hat Peter seinen Listennachfolger Dennis Sonne (formerly known as Zittlau aka „Sittin‘ Bull“ – damit hat er fast so viele Namen wie der Musiker Prince) gebeten, sich auf einen Wechsel einzustellen und mit dem Ende der Sommerpause fand sich ein guter Zeitpunkt.

Peter hat seine Zeit als Fraktionsvorsitzender mit der Kommunalwahl 2014 beendet und ohne Eitelkeit den Rollenwechsel in die „zweite Reihe“ gemeistert. Er ist, was Entscheidungen im Rat und die politische Gemengelage in Lüdinghausen angeht, ein wandelndes Geschichtsbuch und konnte auf dahingehende Fragen gerne die eine oder andere Anekdote zum Besten geben. Damit und mit seiner ruhigen und nachdenklichen Art trug er erhellend zur Entscheidungsfindung in der Fraktion bei. Im Rahmen der Pattsituation der Entscheidung um das Kino war er beispielsweise derjenige, der mit seiner spontanen Enthaltung in aufgeheizter Athmosphäre überhaupt erst sicherstellte, dass das Kino-Projekt weiter gehen konnte.

Bei öffentlichen Anlässen oder für die spontane Vertretung in Ausschüssen ist er immer gerne und gut vorbereitet eingesprungen. Mit den Worten unseres Fraktionssprechers Eckart Grundmann: „Peter, Du warst immer eine sichere Bank. Chapeau!“

Unser Glück: Peter ist ein Urgestein – ein Fossil ist er nicht! Er wird uns als Sachkundiger Bürger weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das freut uns sehr! Wir wünschen ihm und seiner großen Familie, mit der er jetzt mehr Zeit verbringen kann, eine gute Zeit!!! Danke Peter.

 

30Aug

PM zur Diskussionsveranstaltung vom Donnerstag, 24.08.: „Landwirtschaft und Artenvielfalt“

Landwirtschaft und Artenvielfalt – Diskussionsrunde der Grünen mit Landwirtschaft, Artenschützern und Kirche

 

Am Ende ist keinem damit geholfen, wenn landwirtschaftliche Familienbetriebe im Kreis Coesfeld aufgeben müssen – darüber waren sich die Teilnehmer einig. Nur welcher Weg richtig ist und wie gleichzeitig der Rückgang der Artenvielfalt im Münsterland gestoppt werden kann, darüber herrschten unter den Teilnehmern der Diskussionsrunde am Donnerstag unterschiedliche Ansichten.

Die Grünen in Lüdinghausen hatten zur Diskussion ihren Direktkandidaten für den Bundestag, Friedrich Ostendorff, selbst Bauer, eingeladen. Dr. Anne-Monika Spallek, Sprecherin des Kreisverbandes der Grünen, moderierte die Diskussion um den Rückgang der Artenvielfalt. Die Arten hätten sich in der Vergangenheit an die landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft angepasst, mit der zunehmend intensiv und effizient werdenden Landwirtschaft sei jedoch ein großer Teil dieser Arten bereits verschwunden. Es stelle sich die Frage, ob der Acker überhaupt noch Rückzugsraum für die Tierwelt ist. Von Seiten der Landwirtschaft bemühe man sich, es gäbe Ansätze, aber reicht das aus? Was können die Wege sein, um die heimischen Arten, die übrig geblieben sind, in ihrem Bestand zu retten?

Für den Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff besteht die Antwort auf diese Fragen in einer bäuerlichen und Natur schonenden Landwirtschaft. Mittlerweile sei die Stadt ein Rückzugsraum für viele Arten. Das Münsterland verändere sich weg von seinem parklandschaftlichen Charakter hin zu einer Agrarindustrielandschaft. Wenn als ‚Bienenungefährlich‘ Pestizide gelten, bei denen weniger als 50% der Bienen sterben sei das ein Zeichen von Politikversagen. „Politik hat den Menschen zu schützen – und nicht der Markt“, kommentierte Ostendorff die vielen in den letzten Jahren geschlossenen effektlosen freiwilligen Selbstverpflichtungen.

Auch Bernd Brüning, Sprecher der Umweltschutzorganisation BUND im Kreis Coesfeld, schilderte die Veränderungen in der Landschaft. Er betonte, dass wir alle als Konsumenten in der Verantwortung für den Artenrückgang stehen. Blühstreifen an den Feldrändern anzulegen, sei ein eher hilfloser Versuch den Artenrückgang zu stoppen. Sie erfreuten die Radfahrer und böten Nahrung, können den Insekten aber weder als Schutz- noch als Brutraum dienen. Heimische Arten bräuchten heimische Pflanzen.

Michael Uckelmann, Vertreter des landwirtschaftlichen Kreisverbands, betonte die Bedeutung der intensiven Landwirtschaft für die Ernährung der Bevölkerung. Deutschland sei landwirtschaftlich eine ‚Gunstregion‘, die genutzt werden müsse. Er schilderte, mit welchem Aufwand die Landwirte bereits Artenschutz betrieben und stellte die Maßnahmen vor. Für die Zukunft hat er die Vorstellung, dass sich die intensive Landwirtschaft der biologischen annähern, aber sich auch die biologische Landwirtschaft intensivieren werde.

Auf den Dialog setzte Volker Rotthauwe, Pfarrer im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung der ev. Kirche von Westfalen. In ländlichen Räumen gäbe es eine zunehmende Kluft zwischen zugezogenen städtischen Milieus und der alteingesessenen Bevölkerung. Fair-Trade sei ein gutes Beispiel für ein Thema, um beide Seiten im Gespräch auf eine Ebene zu bringen. Hier würden auch planetarische Grenzen und das Problem globaler Gerechtigkeit deutlich.

Womöglich müsse man sich von dem Begriff der Agrarwende verabschieden, so Volker Rotthauwe, weil er derart emotional aufgeladen sei, aber weiter so ginge es nicht. Aus dem Plenum wurde neben der jeweiligen Kritik und Rechtfertigung von Pestizid- und Gülleeinsatz der Wunsch nach zunehmender Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Parteien und Umweltverbänden geäußert.

21Aug

Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 24.08. um 19 Uhr im Burghof Richter: „Landwirtschaft und Artenvielfalt“

Kann unsere Landwirtschaft, wie sie heutzutage unter dem enormen wirtschaftlichen Druck der Globalisierung und des Lebensmitteleinzelhandels nach möglichst billigen Lebensmitteln praktiziert wird, überhaupt noch ausreichend Nahrungs- und Rückzugsräume für unsere heimischen Arten sicherstellen?

Kann das Anlegen von Blühstreifen genügen oder brauchen wir mehr Naturschutzflächen?

Oder müsste sich die Art und Weise, wie wir Landwirtschaft betreiben, ändern, damit wir das Artensterben aufhalten und vielleicht sogar umkehren können?

 

Das sind unter anderem die Fragen, die wir bei unserer Veranstaltung am Donnerstag diskutieren wollen. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag und Ihre Fragen zum Thema!

26Jun

Fraktionssitzung am 28.06. um 20 Uhr in der Cafeteria der Burg Lüdinghausen

Der Fraktionsvorsitzende lädt zur Fraktionssitzung am Mittwoch den 28.06. um 20:00 Uhr in die Cafeteria der Burg Lüdinghausen herzlich ein. Interessierte, die unsere Fraktionssitzung gerne besuchen möchten, sind herzlich Willkommen. Bitte unter Kontakt melden!

Wir werden folgende Sitzungen vorbereiten:

  • Betriebsausschuss am 29.6.
  • Ausschuss für Klimaschutz, Energie, Planung und Stadtentwicklung am 04.07.
  • Stadtrat am 06.07.

 

Folgende Themen stehen an: weiterlesen »

26Jun

Thema: Schnelles Internet durch Glasfaserausbau

Schnelles Internet – auch wir sind dafür! Wir hoffen, dass 40% der Bürger sich für den Glasfaseranschluss entscheiden und so die Umsetzung möglich wird.

Das Leben ist eine Baustelle. Das hat auch die CDU erkannt und als Partei der Verwaltungsspitze einen Antrag eingebracht, der schnelles Internet durch Glasfaseranbindung für die Stadt Lüdinghausen auf den Weg bringen soll. Der Beschluss für diesen Antrag war einstimmig – alle Parteien tragen ihn mit.

Man mag sich daran stoßen, dass die CDU jetzt an mehreren Standorten durch Bauzaun-Plakate mit dem Thema für sich Werbung macht, hoffentlich dient es der Sache.

31Mai

Fraktionssitzung am 31.05. um 20 Uhr in der Cafeteria der Burg Lüdinghausen

Der Fraktionsvorsitzende lädt herzlich ein, zur letzten Fraktionssitzung im Wonnemonat Mai am 31.5. um 20:00 Uhr s.t. in die Cafeteria der Burg Lüdinghausen zu kommen. Interessierte, die unsere Fraktionssitzung gerne besuchen möchten, sind herzlich Willkommen. Bitte unter Kontakt melden!

 

Wir bereiten die nächste Ratssitzung am 8.6.2017 vor mit folgenden Themen: weiterlesen »

24Mai

Thema Gesundheits-Campus: Leserbrief von Eckart Grundmann

WN LH 23.05.2017

Unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann hat als Reaktion auf die Überschrift in den WN:

„Grundmann kritisiert Campus“

einen Leserbrief verfasst. Nicht der Campus als solchen kritisert er, sondern die Zuweisung von Parkplätzen für eine Versicherung:

 

„‘Grundmann kritisiert Campus‘ titelte die WN am vergangenen Donnerstag – und erweckt damit den Eindruck, der Fraktionssprecher der Grünen hätte sich in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) kritisch über den Gesundheits-Campus geäußert. Dies ist unzutreffend. Richtig ist dagegen, dass die Fraktion der Grünen das Projekt begrüßt und den Bebauungsplan zum Gesundheits-Campus mitgetragen hat, weil wir durch dieses Projekt das Krankenhaus gestärkt sehen. Und richtig ist auch, dass die Grünen in diesem Zusammenhang der Ablösung von rund 70 Stellplätzen zugestimmt haben. Diese Ablösung war Voraussetzung für die Realisierung des Gesundheits-Campus. Mit dieser Ablösung konnte sich der Investor von seiner Verpflichtung, ausreichend Parkplätze auf dem eigenen Grundstück (oder in der unmittelbaren Nachbarschaft) nachzuweisen ‚freikaufen‘. Soweit, so gut. weiterlesen »

24Mai

LTW 2017 – Wir sagen Danke!

Am 14. Mai war die Landtagswahl – und das war für uns Grüne mit Sicherheit kein Tag der Freude. Gerade deswegen bedanken wir uns bei allen Wählern, die uns ihre Stimme gegeben haben und damit den Kampf gegen Klimawandel und für den Artenschutz unterstützen.

Auch den Helfern und Helferinnen sei gedankt! Plakatieren und Präsenz sind Butter und Brot des Wahlkampfs und das würde nicht gehen ohne die Menschen, die auf dem Marktplatz für ihre grünen Überzeugungen einstehen, die durch die Straßen fahren und Plakate aufhängen und die in ihrer Freizeit in sozialen Medien für grüne Ziele einstehen.

In der letzten Woche ging es dann an’s Aufräumen – es galt Plakate wieder abzuhängen und das pedalgetriebene Wahlkampfmobil zu entsorgen.

 

Sollte irgendwo doch noch ein Plakat übriggeblieben sein, dann freuen wir uns über eine Meldung unter ‚Kontakt‚ oder via Kommentarfunktion.

08Mai

Wahlkampf mit dem Cani – Leserbrief von Lars Reichmann

Leserbrief für den Vorstand der Grünen in Lüdinghausen

Zum Artikel „Ernüchternde Bilanz“ im Lokalteil der WN vom 3. Mai 2017

Lars Reichmann

Bei der Vorstandssitzung der Grünen herrschte am Mittwochabend Verwunderung über einige Aussagen der CDU-Mitglieder Panske und Dahmen sowie des CDU-Stadtverbandes: Die Pressemitteilung über den Besuch des CDU-Kandidaten Dietmar Panske am Gymnasium Canisianum enthielt einige unzutreffende Darstellungen.

Zuerst, aber nur beispielsweise die Aussage, die Schulsozialarbeit, eine Landesaufgabe, sei der Landesregierung nichts wert. „Hier ist längst die Stadt Lüdinghausen mit eigenen Finanzmitteln in die Bresche gesprungen, um diese Aufgabe mit einer riesigen Präventivrendite vor Ort zu sichern“, so der CDU Stadtverband. Tatsache ist: weiterlesen »

27Mrz

Pressemitteilung der Grünen in Lüdinghausen zum Antrag „Grünpflege-Satzung“

„Grün“pflege im Rott

Antrag-Grünpflege

Nachdem die Stadtverwaltung durch ihren unsensiblen Umgang mit städtischen Grünflächen die Bürger im Rott auf die Barrikaden gebracht hat, ist es aus Sicht der Grünen höchste Zeit, durch strukturelle Änderungen bei Planung und Durchführung von Grünpflegemaßnahmen Abhilfe zu schaffen. „Die Mitarbeiter der Verwaltung haben sich mit ihren jüngsten sogenannten Pflege-Maßnahmen selbst disqualifiziert“ findet Fraktionssprecher Eckart Grundmann deutliche Worte für die von der Stadtverwaltung veranlassten Arbeiten in den städtischen Grünanlagen. Sein Fraktionskollege Gustav Bölke hat auch eine Idee, wie sich künftig solche misslungenen Aktionen vermeiden lassen. „Die Stadt benötigt verbindliche Regelungen, wie mit Grünflächen umzugehen ist und wie deren Pflege auszusehen hat“. An der Ausarbeitung sollen auch Fachleute von außen beteiligt werden, wie etwa Naturschutzverbände und die Politik. Die Erarbeitung der Richtlinien soll an einem „runden Tisch“ erfolgen, der sich auch nach der Fertigstellung der Richtlinien regelmäßig über die Erfolge austauschen und an einer Weiterentwicklung der Grünpflegesatzung arbeiten soll.

Antrag-Grünpflege

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