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Aktuelles

 

 

06Dez

Thema: Brücke vor „Anton“ aus Tropenholz?! – Leserbrief von Jöran Korrtmann

02 Jöran Kortmann

Die WN berichtete über die Planungen für die Brücke am „Anton“ [zum Artikel im Vorfeld der Sitzung des BVBU], die mit Bongossi-Holz – einem Tropenholz – erstellt werden sollte. Jöran Kortmann, der unsere Fraktion im ‚Bauausschuss‘ vertritt, hat hierzu einen Leserbrief geschrieben, Resultat:

Jetzt muss erstmal kräftig nachgedacht werden, zu einer Entscheidung konnte man sich noch nicht durchringen [zum Bericht der WN nach der Sitzung].

Hier der Leserbrief:

„Die Brücke zum „Anton“ soll mit Tropenholz gebaut werden. Diese Information aus einer Sitzungsvorlage des ‚Bauausschuss‘ (BVBU) sorgte für Irritation bei uns in der Fraktion der Grünen. Wir Lüdinghauser vermitteln also unseren Kindern Respekt vor der Schöpfung und setzen ihnen dann eine Brücke aus Tropenholz vor die Nase – direkt vor einer Schule? Das geht gar nicht! Entsprechend wird unsere Fraktion versuchen, das noch mit einem Antrag zu ändern.

Besonders heikel an der Sache ist: Das Bongossi-Holz für die Brücke steht auf der Roten Liste des IUCN und wird weiterlesen »

06Dez

Thema AK-Asyl: Leserbrief von Eckart Grundmann

Eckart Grundmann

„Wir haben noch nie Politiker oder den Bürgermeister bei uns gesehen. Es wäre schön, wenn einfach mal einer vorbeikommen würde.“

So zitiert wurde Ulrich Beckerling, Sprecher des AK-Asyl in Lüdinghausen im Rahmen der Berichterstattung der WN vom Donnerstag, den 23.11.2017 [zum Artikel].

Eines unserer Vorstandsmitglieder ist aktiv für den AK Asyl tätig. Auch haben wir Grünen in den letzten Jahren Kontakt zu den beiden Inte­grationsbeauftragten Lioba Sivalingam und Sekou Toure aufgebaut, in dem klargestellt wurde: Wenn es Bedarf gibt, haben wir ein offenes Ohr!

Unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann hat einen Leserbrief in der Sache geschrieben:

 

„Die Arbeit des AK Asyl ist nicht mit Geld zu bezahlen. Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer*innen mit Ulrich Beckerling als engagiertem ‚Frontmann‘ findet die volle Unterstützung und Wertschätzung der grünen Ratsfraktion. Seine Äußerung im jüngsten Sozialausschuss (Zitat) ‚Wir haben noch nie Politiker oder den Bürgermeister bei uns gesehen. Es wäre schön, wenn einfach mal einer vorbeikommen würde.‘ (Zitatende) kann ich allerdings in dieser Pauschalität nicht akzeptieren. Herr Beckerling hat wohl nicht gewusst, dass sich ein Fraktionsmitglied aus den Reihen der Grünen, das auch dem Parteivorstand angehört, seit mehreren Jahren bei der Betreuung von Flüchtlingen engagiert. Dadurch ist weiterlesen »

27Nov

Brücke am Anton mit Tropenholz?! – Unser Antrag zur Verwendung von Tropenholz

Bei der allwöchentlichen Lektüre der Unterlagen für die Ausschüsse in der letzten Woche stolperten einige unserer Fraktionsmitglieder über die Tatsache, dass die Brücke vor dem St.-Antonius-Gymnasium mit Tropenholz beplankt werden soll.

Wir haben einen Antrag eingereicht, um das zu verhindern.

Nutzung von Tropenholz – und ausgerechnet vor einer Schule! – das halten wir für ein echtes Unding. Wie können wir Schülern und Schülerinnen den Respekt vor der Natur und die Wichtigkeit des Schutzes der Regenwälder als Investition in ihre eigene Zukunft beibringen und dann eine Ausnahme machen mit der Begründung: „Zur Wahrung eines einheitlichen Bildes“ (Vorlage BVBU 30.11.2017). Das ist regelrecht lächerlich! weiterlesen »

20Nov

Fraktionssitzung am 22.11. um 20 Uhr in der Cafeteria der Burg Lüdinghausen

Der Fraktionsvorsitzende lädt zur Fraktionssitzung am Mittwoch den 22.11. um 20:00 Uhr in die Cafeteria der Burg Lüdinghausen herzlich ein. Interessierte, die unsere Fraktionssitzung gerne besuchen möchten, sind herzlich Willkommen. Bitte unter Kontakt melden! weiterlesen »

09Okt

BTW 2017 – Wir danken allen Wählern!

Die Wahl ist nun schon einige Zeit vorbei -und wir blicken auf einen tüchtigen Wahlkampf zurück. Neben dem Plakatieren der kleinen Plakate, der Organisation der Großflächen und der Präsenz auf dem Markt – ‚Butter und Brot‘ des Wahlkampf, haben wir auch eine gut besuchte Veranstaltung mit Friedrich Ostendorff auf die Beine gestellt und versuchsweise den ‚Food-Truck‘ auf dem Markt anrollen lassen. Einige haben sich sogar für den Haustür-Wahlkampf auf die Socken gemacht und sind durch die Wohngebiete gezogen.

Über das Ergebnis freuen wir uns und danken allen, die uns gewählt haben!

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05Sep

Peter Mönning: Urgestein verlässt den Rat – Wir sagen DANKE!

Nach satten 28 Jahren legt Peter Mönning sein Ratsmandat für die Fraktion B’90/DIE GRÜNEN in Lüdinghausen nieder. Wir haben am letzten Mittwoch seinen Abschied feierlich gewürdigt – mit Rede, Geschenk und leckerem Essen.

[Artikel WN LH über Peter Mönnings Abschied aus dem Rat der Stadt Lüdinghausen]

Der Abschied war für uns lange absehbar – schon vor einiger Zeit hat Peter seinen Listennachfolger Dennis Sonne (formerly known as Zittlau aka „Sittin‘ Bull“ – damit hat er fast so viele Namen wie der Musiker Prince) gebeten, sich auf einen Wechsel einzustellen und mit dem Ende der Sommerpause fand sich ein guter Zeitpunkt.

Peter hat seine Zeit als Fraktionsvorsitzender mit der Kommunalwahl 2014 beendet und ohne Eitelkeit den Rollenwechsel in die „zweite Reihe“ gemeistert. Er ist, was Entscheidungen im Rat und die politische Gemengelage in Lüdinghausen angeht, ein wandelndes Geschichtsbuch und konnte auf dahingehende Fragen gerne die eine oder andere Anekdote zum Besten geben. Damit und mit seiner ruhigen und nachdenklichen Art trug er erhellend zur Entscheidungsfindung in der Fraktion bei. Im Rahmen der Pattsituation der Entscheidung um das Kino war er beispielsweise derjenige, der mit seiner spontanen Enthaltung in aufgeheizter Athmosphäre überhaupt erst sicherstellte, dass das Kino-Projekt weiter gehen konnte.

Bei öffentlichen Anlässen oder für die spontane Vertretung in Ausschüssen ist er immer gerne und gut vorbereitet eingesprungen. Mit den Worten unseres Fraktionssprechers Eckart Grundmann: „Peter, Du warst immer eine sichere Bank. Chapeau!“

Unser Glück: Peter ist ein Urgestein – ein Fossil ist er nicht! Er wird uns als Sachkundiger Bürger weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das freut uns sehr! Wir wünschen ihm und seiner großen Familie, mit der er jetzt mehr Zeit verbringen kann, eine gute Zeit!!! Danke Peter.

 

30Aug

PM zur Diskussionsveranstaltung vom Donnerstag, 24.08.: „Landwirtschaft und Artenvielfalt“

Landwirtschaft und Artenvielfalt – Diskussionsrunde der Grünen mit Landwirtschaft, Artenschützern und Kirche

 

Am Ende ist keinem damit geholfen, wenn landwirtschaftliche Familienbetriebe im Kreis Coesfeld aufgeben müssen – darüber waren sich die Teilnehmer einig. Nur welcher Weg richtig ist und wie gleichzeitig der Rückgang der Artenvielfalt im Münsterland gestoppt werden kann, darüber herrschten unter den Teilnehmern der Diskussionsrunde am Donnerstag unterschiedliche Ansichten.

Die Grünen in Lüdinghausen hatten zur Diskussion ihren Direktkandidaten für den Bundestag, Friedrich Ostendorff, selbst Bauer, eingeladen. Dr. Anne-Monika Spallek, Sprecherin des Kreisverbandes der Grünen, moderierte die Diskussion um den Rückgang der Artenvielfalt. Die Arten hätten sich in der Vergangenheit an die landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft angepasst, mit der zunehmend intensiv und effizient werdenden Landwirtschaft sei jedoch ein großer Teil dieser Arten bereits verschwunden. Es stelle sich die Frage, ob der Acker überhaupt noch Rückzugsraum für die Tierwelt ist. Von Seiten der Landwirtschaft bemühe man sich, es gäbe Ansätze, aber reicht das aus? Was können die Wege sein, um die heimischen Arten, die übrig geblieben sind, in ihrem Bestand zu retten?

Für den Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff besteht die Antwort auf diese Fragen in einer bäuerlichen und Natur schonenden Landwirtschaft. Mittlerweile sei die Stadt ein Rückzugsraum für viele Arten. Das Münsterland verändere sich weg von seinem parklandschaftlichen Charakter hin zu einer Agrarindustrielandschaft. Wenn als ‚Bienenungefährlich‘ Pestizide gelten, bei denen weniger als 50% der Bienen sterben sei das ein Zeichen von Politikversagen. „Politik hat den Menschen zu schützen – und nicht der Markt“, kommentierte Ostendorff die vielen in den letzten Jahren geschlossenen effektlosen freiwilligen Selbstverpflichtungen.

Auch Bernd Brüning, Sprecher der Umweltschutzorganisation BUND im Kreis Coesfeld, schilderte die Veränderungen in der Landschaft. Er betonte, dass wir alle als Konsumenten in der Verantwortung für den Artenrückgang stehen. Blühstreifen an den Feldrändern anzulegen, sei ein eher hilfloser Versuch den Artenrückgang zu stoppen. Sie erfreuten die Radfahrer und böten Nahrung, können den Insekten aber weder als Schutz- noch als Brutraum dienen. Heimische Arten bräuchten heimische Pflanzen.

Michael Uckelmann, Vertreter des landwirtschaftlichen Kreisverbands, betonte die Bedeutung der intensiven Landwirtschaft für die Ernährung der Bevölkerung. Deutschland sei landwirtschaftlich eine ‚Gunstregion‘, die genutzt werden müsse. Er schilderte, mit welchem Aufwand die Landwirte bereits Artenschutz betrieben und stellte die Maßnahmen vor. Für die Zukunft hat er die Vorstellung, dass sich die intensive Landwirtschaft der biologischen annähern, aber sich auch die biologische Landwirtschaft intensivieren werde.

Auf den Dialog setzte Volker Rotthauwe, Pfarrer im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung der ev. Kirche von Westfalen. In ländlichen Räumen gäbe es eine zunehmende Kluft zwischen zugezogenen städtischen Milieus und der alteingesessenen Bevölkerung. Fair-Trade sei ein gutes Beispiel für ein Thema, um beide Seiten im Gespräch auf eine Ebene zu bringen. Hier würden auch planetarische Grenzen und das Problem globaler Gerechtigkeit deutlich.

Womöglich müsse man sich von dem Begriff der Agrarwende verabschieden, so Volker Rotthauwe, weil er derart emotional aufgeladen sei, aber weiter so ginge es nicht. Aus dem Plenum wurde neben der jeweiligen Kritik und Rechtfertigung von Pestizid- und Gülleeinsatz der Wunsch nach zunehmender Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Parteien und Umweltverbänden geäußert.

26Jun

Thema: Schnelles Internet durch Glasfaserausbau

Schnelles Internet – auch wir sind dafür! Wir hoffen, dass 40% der Bürger sich für den Glasfaseranschluss entscheiden und so die Umsetzung möglich wird.

Das Leben ist eine Baustelle. Das hat auch die CDU erkannt und als Partei der Verwaltungsspitze einen Antrag eingebracht, der schnelles Internet durch Glasfaseranbindung für die Stadt Lüdinghausen auf den Weg bringen soll. Der Beschluss für diesen Antrag war einstimmig – alle Parteien tragen ihn mit.

Man mag sich daran stoßen, dass die CDU jetzt an mehreren Standorten durch Bauzaun-Plakate mit dem Thema für sich Werbung macht, hoffentlich dient es der Sache.

24Mai

Thema Gesundheits-Campus: Leserbrief von Eckart Grundmann

WN LH 23.05.2017

Unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann hat als Reaktion auf die Überschrift in den WN:

„Grundmann kritisiert Campus“

einen Leserbrief verfasst. Nicht der Campus als solchen kritisert er, sondern die Zuweisung von Parkplätzen für eine Versicherung:

 

„‘Grundmann kritisiert Campus‘ titelte die WN am vergangenen Donnerstag – und erweckt damit den Eindruck, der Fraktionssprecher der Grünen hätte sich in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) kritisch über den Gesundheits-Campus geäußert. Dies ist unzutreffend. Richtig ist dagegen, dass die Fraktion der Grünen das Projekt begrüßt und den Bebauungsplan zum Gesundheits-Campus mitgetragen hat, weil wir durch dieses Projekt das Krankenhaus gestärkt sehen. Und richtig ist auch, dass die Grünen in diesem Zusammenhang der Ablösung von rund 70 Stellplätzen zugestimmt haben. Diese Ablösung war Voraussetzung für die Realisierung des Gesundheits-Campus. Mit dieser Ablösung konnte sich der Investor von seiner Verpflichtung, ausreichend Parkplätze auf dem eigenen Grundstück (oder in der unmittelbaren Nachbarschaft) nachzuweisen ‚freikaufen‘. Soweit, so gut. weiterlesen »

24Mai

LTW 2017 – Wir sagen Danke!

Am 14. Mai war die Landtagswahl – und das war für uns Grüne mit Sicherheit kein Tag der Freude. Gerade deswegen bedanken wir uns bei allen Wählern, die uns ihre Stimme gegeben haben und damit den Kampf gegen Klimawandel und für den Artenschutz unterstützen.

Auch den Helfern und Helferinnen sei gedankt! Plakatieren und Präsenz sind Butter und Brot des Wahlkampfs und das würde nicht gehen ohne die Menschen, die auf dem Marktplatz für ihre grünen Überzeugungen einstehen, die durch die Straßen fahren und Plakate aufhängen und die in ihrer Freizeit in sozialen Medien für grüne Ziele einstehen.

In der letzten Woche ging es dann an’s Aufräumen – es galt Plakate wieder abzuhängen und das pedalgetriebene Wahlkampfmobil zu entsorgen.

 

Sollte irgendwo doch noch ein Plakat übriggeblieben sein, dann freuen wir uns über eine Meldung unter ‚Kontakt‚ oder via Kommentarfunktion.

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