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Aktuelles

 

 

08Mai

Wahlkampf mit dem Cani – Leserbrief von Lars Reichmann

Leserbrief für den Vorstand der Grünen in Lüdinghausen

Zum Artikel „Ernüchternde Bilanz“ im Lokalteil der WN vom 3. Mai 2017

Lars Reichmann

Bei der Vorstandssitzung der Grünen herrschte am Mittwochabend Verwunderung über einige Aussagen der CDU-Mitglieder Panske und Dahmen sowie des CDU-Stadtverbandes: Die Pressemitteilung über den Besuch des CDU-Kandidaten Dietmar Panske am Gymnasium Canisianum enthielt einige unzutreffende Darstellungen.

Zuerst, aber nur beispielsweise die Aussage, die Schulsozialarbeit, eine Landesaufgabe, sei der Landesregierung nichts wert. „Hier ist längst die Stadt Lüdinghausen mit eigenen Finanzmitteln in die Bresche gesprungen, um diese Aufgabe mit einer riesigen Präventivrendite vor Ort zu sichern“, so der CDU Stadtverband. Tatsache ist: weiterlesen »

27Mrz

Pressemitteilung der Grünen in Lüdinghausen zum Antrag „Grünpflege-Satzung“

„Grün“pflege im Rott

Antrag-Grünpflege

Nachdem die Stadtverwaltung durch ihren unsensiblen Umgang mit städtischen Grünflächen die Bürger im Rott auf die Barrikaden gebracht hat, ist es aus Sicht der Grünen höchste Zeit, durch strukturelle Änderungen bei Planung und Durchführung von Grünpflegemaßnahmen Abhilfe zu schaffen. „Die Mitarbeiter der Verwaltung haben sich mit ihren jüngsten sogenannten Pflege-Maßnahmen selbst disqualifiziert“ findet Fraktionssprecher Eckart Grundmann deutliche Worte für die von der Stadtverwaltung veranlassten Arbeiten in den städtischen Grünanlagen. Sein Fraktionskollege Gustav Bölke hat auch eine Idee, wie sich künftig solche misslungenen Aktionen vermeiden lassen. „Die Stadt benötigt verbindliche Regelungen, wie mit Grünflächen umzugehen ist und wie deren Pflege auszusehen hat“. An der Ausarbeitung sollen auch Fachleute von außen beteiligt werden, wie etwa Naturschutzverbände und die Politik. Die Erarbeitung der Richtlinien soll an einem „runden Tisch“ erfolgen, der sich auch nach der Fertigstellung der Richtlinien regelmäßig über die Erfolge austauschen und an einer Weiterentwicklung der Grünpflegesatzung arbeiten soll.

Antrag-Grünpflege

13Mrz

Informationen zur Diskussion um die Entwicklung des Gebietes rund um die Janackergärten

Aus dem Ratsinformationssystem der Stadt LH:

Sitzungsvorlage/TO des Ausschusses für Klimaschutz, Energie, Planung und Stadtentwicklung

Interessant, da selten öffentlich: Anschreiben des Betreibers des EDEKA Wiewel Marktes

 

13Mrz

Leserbrief von Eckart Grundmann zur Rodungsaktion der Stadt im Rott

WN 04.03.2017

Die Stadt Lüdinghausen setzt auf Effizienz bei der Grünflächenpflege. Mit Lebensqualität hat das wenig zu tun – mit Ökologie schon gar nicht. Unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann hat einen Leserbrief in der Sache geschrieben, der auch eine Reaktion auf die Aussagen des Herrn Steenweg im vorangegangenen Zeitungsartikel der WN ist:

„Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Stadt Lüdinghausen mit Stadtbäumen und Grünflächen nachlässig umgeht. Zu wenig Personal und Geld, aber leider auch Desinteresse am eigenen „grünen Kapital“, das ist die gefährliche Mischung, die unsere Stadt langsam aber stetig in eine graue, sterile und abweisende Tristesse führt. weiterlesen »

06Mrz

Haushaltsrede 2017 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für Lüdinghausen

Eine bunte Käseplatte präsentierte unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann in seiner Haushaltsrede anlässlich der Ratssitzung vom 21.02.2017. Ausgehend von der Steilvorlage des Bürgermeisters, der wirklich sehr gerne Zitate in seinen Haushaltsreden nutzt, geht Eckart Grundmann nochmal auf die Managermotivationsparabel „Who moved my cheese“ von Spencer Johnson ein. Die deutsche Übersetzung laute natürlich nicht: „Wer hat meinen Käse bewegt?“ sondern: „Die Mäusestrategie für Manager – Veränderungen erfolgreich begegnen.“

Na dann:

Angesichts des opulenten Schuldenstands von guten 13.000.000€, der den Planungen zufolge in den nächsten Jahren aufgebaut werden soll, kann einem der nächste Bürgermeister nur leid tun. Das ist nichts für Mäuse! Handlungsoptionen werden nach der nächsten Kommunalwahl dank Geldknappheit in Lüdinghausen nicht mehr viele bleiben.

Bürgermeister Borgmann lässt es sich gutgehen und hat sich einige Denkmale geschaffen: die Borgmann-Borg, die Borgmann-Burgen-Welt, die Borgmann-Leistungssporthalle. Er hat das ganze Geld schon weggestaltet. Wer nach ihm Bürgermeister wird, scheint egal zu sein – selbst wenn es ein „Parteifreund“ aus der CDU werden sollte. Dabei gilt es in Lüdinghausen mehr zu bewältigen als Prestige- und Leuuchtturmprojekte.

Mehr dazu in der…

Haushaltsrede_2017

24Feb

„Warum ich mich am Schluss enthalten habe“ – ein Beitrag zum Kino-Projekt (Ratssitzung vom 21.02).

„In seiner Sturheit riskierte der Bürgermeister bewusst das Scheitern seines Projektes. Es war erkennbar, dass er nur mit der Apollon-Gruppe bauen wollte.“

Es geht noch einmal um das Kinoprojekt des Bürgermeisters und die Ratssitzung am 21. Februar.

Im Vorfeld war schnell klar geworden, dass uns ein Kindergarten auf einem Supermarkt widersinnig erschien. Und so hatten sich die Fraktionen von SPD, UWG und Bündnis 90/ Die GRÜNEN verständigt, gemeinsam gegen das Apollon-Projekt zu stimmen und damit dem Projekt der Lorenz-Assmann-Gruppe den Vorzug zu geben.

Bei einfacher Berechnung war abzusehen, dass weder diese Fraktionsgruppe noch  die Bürgermeistergruppe, bestehend aus CDU und FDP, eine Mehrheit finden würde. Spannend war vor allem die Frage, in welcher Reihenfolge abgestimmt werden würde. Die Verwaltung, und damit der Bürgermeister, hatte den Beschlussvorschlag gemacht, dem Apollon-Projekt den Zuschlag zu erteilen. Dagegen stand der Beschlussvorschlag  von SPD, UWG und GRÜNEN, das Projekt der Lorenz-Assmann-Gruppe auszuwählen.

Geheime Abstimmung war beantragt. Nachdem der Bürgermeistervorschlag wegen der Pattsituation keine Mehrheit gefunden hatte, gingen wir davon aus, dass jetzt über unseren Vorschlag abgestimmt würde. Da kam aber die CDU mit einem neuen Antrag, nach dem mit beiden Gruppen weiter verhandelt werden sollte. Und da der Bürgermeister diesen Vorschlag aus nur für ihn nachvollziehbaren Gründen für den weitergehenden hielt, wurde dann zuerst über diesen CDU-Vorschlag abgestimmt. Der bekam aber jetzt auch keine Mehrheit, denn wir wollten über unseren Vorschlag auch abstimmen lassen. weiterlesen »

02Feb

Wie man Investoren wirklich vergrault – Ein Kommentar von Jöran Kortmann

Man schlägt als Oppositionspolitiker momentan wirklich die Hände über dem Kopf zusammen. Erinnern wir uns wie die ganze Sache angefangen hat. Pünktlich zum Wahlkampf zaubert der Bürgermeister ein Kinoprojekt aus dem Hut. Die Idee, ein Kino anzusiedeln, wird von allen Seiten als gut empfunden. Es gibt allerdings Stimmen, die Zweifel daran haben, ob ein Kino sich wirklich langfristig trägt oder ob es doch eher um die Ansiedlung von neuen Supermärkten geht.

Diese Zweifel konnten damals schon nur aufgrund der schlechten Kommunikationspolitik aufkommen. Die Ratsmitglieder wurden von dem Projekt überrollt. Alles war fertig durchgesprochen. Man konnte nur noch „Ja“ oder „Nein“ sagen und jeder, der mit dem Gedanken spielte „Nein“ zu sagen oder auch nur „Ja aber“, musste sich den Vorwurf anhören, dass er oder sie „alles zerreden“ und „Investoren vergraulen“ würde. Eine sachliche Diskussion zu so einem wichtigen Projekt im Wahlkampf war utopisch.

Irgendwann wurde dieses Spiel dann auch der CDU zu unsicher. Auf Initiative der Opposition wurde ein Bieterverfahren gestartet – auch wenn einige noch warnend anmerkten, dass „keine Garantie besteht, dass der Investor dann noch zur Verfügung steht“. Es wurde Druck gemacht. Zum Glück hat es nicht funktioniert und das Bieterverfahren hat sich auf ganzer Linie gelohnt. Der vorhandene Investor hat seinen Entwurf in vielen Details verbessert und ein zweiter Investor steigt mit einem anderen Konzept in das Verfahren ein. Die Verwaltung schafft es dennoch, dieses Verfahren zu ruinieren. weiterlesen »

30Jan

Der flotte Weg zum richtigen Investor – Vom Kino zum Kindergarten und wieder zurück

Es gilt, den bösen Schein gar nicht erst aufkommen zu lassen

– Ein Kommentar von Lars Reichmann

„Ein Schuft, ein Schelm der Böses dabei denkt!“ Dieses Zitat widme ich dem Bürgermeister, der Zitate bekannterweise so sehr liebt und sehr viel in seinen Haushaltsreden nutzt.

Im Wahlkampf 2015 band der Bürgermeister sein politisches Schicksal an das Kino für Lüdinghausen und damit auch das der CDU. Der Investor flankierte mit seinem genau zur rechten Zeit kommenden Angebot, ein Kino zu bauen, den Bürgermeisterwahlkampf. Der war nahezu komplett um das Kino herum gestrickt – „Heute für ein Morgen sein“ …und so. Mittlerweile ist aus dem Morgen von Gestern Heute geworden – und aus dem Investor die Investorengruppe Apollon GmbH, unter ihnen ein CDU-Ratsmitglied.

Um das Zitat oben aufzugreifen: Der Wolfgang Kaltegärtner von der UWG zum Beispiel, der ist ein Schuft, denn er denkt Böses. Er fragte in der öffentlichen Sitzung genau nach, zu welchem Zeitpunkt denn die gute Idee mit dem Kindergarten auf dem Dach gekommen sei. Gute Kinderstube ist das aber nicht, schien sich der Bürgermeister da zu denken, denn der Bedarf eines weiteren Kindergartens war doch öffentlich in der Zeitung zu lesen. Und das sagte er auch. Aber der Herr Kaltegärtner, ist er nun ein Schuft? Oder nur ein Schelm?!

So machte die Ratssitzung vom 26.01. einen sorgfältig inszenierten Eindruck in drei Akten: weiterlesen »

30Jan

Willi Kortmann zur Stadtentwicklung im Gebiet der Janackergärten – Ihre Meinung ist mir wichtig!

Ihre Meinung ist mir wichtig!

Auf der Fläche neben „Bruno-Kleine“  soll ein großflächiger Supermarkt entstehen.

Eine Umsatzerwartung in Höhe von ca. 10 Millionen Euro pro Jahr ist realistisch – hiervon ca. 2,5 Millionen Euro im Non-Food-Sortiment.

Gerne höre ich Ihre Meinung zu diesen Plänen.

Der Supermarkt schafft weiteren Parkraum außerhalb der Innenstadt. Welche Anforderungen haben Sie als Geschäftsinhaber in der Innenstadt an das Parkplatzangebot? Sprechen Sie mich an!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchte ich Sie auf die Sondersitzung des Stadtrates am 26. Januar hinweisen, in der das Projekt Kino/Rewe vorgestellt wird.

Zudem wird sich am 4. April der Planungsausschuss mit der Entwicklung des Gebietes „Janackergärten“ vom Ostwall bis zum Dietrich-Bonhoeffer-Ring beschäftigen. Dabei geht es um grundsätzliche Fragen wie weiterlesen »

06Dez

Pressemitteilung & Knaller der Woche: BM lädt zur feierlichen Rodung der Janackergärten ein!

2016_12-einladung-rodung

Feiern & Abholzen!

Man muss sich schon wundern – aber das Wundern ist ja, wie große Geister behaupten, der erste Schritt zum Philosophen. Der Bürgermeister gibt uns immer reichlich Denkanlässe auf diesem steinigen Weg. Werden wir am Ende der Legislatur zu wahren Philosophen geworden sein?

Fragen über Fragen. Hat der Bürgermeister die Einladung mit einem sarkastischen Schmunzeln unterschrieben? Oder hat er etwa seine eigene Pointe, ausgerechnet Grüne zu einer Rodung einzuladen, mangels Blick für die lustigen Seiten des Lebens verpasst? Hat er gar im bürokratischen Ablauf einfach alle Ratsfraktionen gleichermaßen eingeladen, wie es seine verdammte Pflicht ist?

Es wurde angedacht, mit selbstgebastelten Motorsäge-Attrappen zu kontern. Aber dann lieber doch nicht, der Vorgang ist einfach zu blöd und findet an einem Werktag zu einer unmöglichen Zeit, Dienstag um 14.00 Uhr, statt.

Also Pressemitteilung:

Lüdinghausen. Die Fraktion der Lüdinghauser Grünen schlägt die Einladung des Bürgermeisters Richard Borgmann aus, an der Rodung des Geländes teilzunehmen, auf dem die neue Leistungssporthalle errichtet werden soll. „Wir Grünen haben den Bau der Halle abgelehnt, da die Stadt buchstäblich wichtigere Baustellen hat.“ erinnert Eckart Grundmann an die Haltung seiner Fraktion zu diesem Bauvorhaben. Er sieht die Gefahr, dass das Geld, das jetzt dem Leistungssport zu Gute kommt, für wichtige Projekte etwa im Breitensport fehlt. „Das Herumgeeiere bei der erforderlichen Sanierung des Hallenbades macht schon jetzt deutlich, dass der Breitensport der Leidtragende dieser Entscheidung sein wird“, so der Fraktionssprecher weiter.

Grundmann befürchtet zudem, dass die Stadt bei der Rodung dieses vormals einzigartigen Garten- und Baumgürtels „tabula rasa“ machen könnte. „Die Stadt ist traditionell schnell mit der Säge zur Hand, wenn es um den städtischen Baumbestand geht“, fasst der Fraktionssprecher seine leidvollen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zusammen. Er befürchtet, dass die Stadt das Bauvorhaben zum Anlass nehmen könnte, den Baum- und Grünbestand in diesem Bereich über das erforderliche Maß hinaus zu dezimieren und kündigt an, dass seine Fraktion die Rodungs- und anschließenden Bauaktivitäten in diesem Bereich kritisch begleiten wird.

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