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20Dez

Thema: Bongossi-Holz reloaded – „Ich und mein Holz“

Dennis Sonne

Standpunkt von Dennis Sonne

Den Splitter im fremden Auge, aber nicht den Balken im eigenen sehen!

Oder:

Ich und mein Holz… Holzi, Holzi, Holz

In seiner letzten Ratssitzung des Jahres 2017 am vergangenen Dienstag (19.12.) hat der Rat beschlossen, die Brücke am St.-Antonius-Gymnasium mit der gefährdeten Tropenholzart “Bongossi“ herstellen zu lassen.

Eine dreiminütige Recherche im Internet macht sofort klar, dass man von diesem Holz „die Finger lassen“ sollte. Greenpeace bringt dies mit dem so genannten „Holzratgeber“ schnell auf den Punkt.

In diesem Holzratgeber gibt es vier Einstufungen „Erste Wahl“, „Akzeptabel“, „Kritisch“ und zu guter Letzt „KATASTROPHAL“. Das nun beschlossene Bongossi-Holz steht, zu unserem Bedauern unter der Kategorie „KATASTROPHAL“. Und wer wären wir, von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, wenn wir da nicht ganz laut aufschreien würden?!

Die Holzart „Bongossi“ wird aufgrund Ihrer Beständigkeit in Wasser gerne in Hafenanlagen oder auf Brücken verwendet. Wie also auch im Fall, der geplanten Anton-Brücke.

Greenpeace Zitat:  Kommt meist aus afrikanischen Ländern zu uns, in denen es keine nachhaltige Forstwirtschaft sowie massiv illegalen Holzeinschlag gibt.

Auch wenn, laut CDU, das angeforderte Holz, mit einem FSC-Siegel (Forest Stewardship Council – steht in diversen Kritiken bzgl. Kahlschlag, fehlende Rückverfolgung und mangelnde Transparenz) verifiziert ist, denken wir, dass es dennoch anderes und gutes Material gibt, welches nicht aus Tropenholz besteht.

 

Da fällt mir ein, dass die Schülerinnen und Schüler des St.-Antonius-Gymnasiums in der Vergangenheit mit diversen Projekten über Naturschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit glänzten.

Irgendwas passt da doch nicht, oder?

 

Quellen:

http://www.greenpeace-chiemgau.de/2008-03-01-urwald/Holzratgeber_2008_innen_Ansicht.pdf

www.regenwald.org

www.fsc-watch.org

 

18Dez

Thema: Canisianum – Verlängerung des Vertrages für das private Gymnasium

Lars Reichmann

– von Lars Reichmann

Ein Leserbrief in den WN zu einem Artikel mit Kommentar hat uns Grüne noch einmal aufgescheucht, einige Gedanken zum Vertrag mit dem Canisianum, der mit der Errichtung einer Sporthalle verknüpft ist, zu äußern. Hier wird ein Koppelgeschäft getätigt: Fortbestand für drei Jahrzehnte + Sporthalle. Genau wie der Leser kamen wir in der Fraktion zu dem Schluss:

„Alles andere wäre richtig!“

Vorab möchten wir gerne feststellen: das Canisianum ist eine gute Schule, an der hervorragende Arbeit geleistet wird – so wie an den anderen Schulen in Lüdinghausen auch. Jede Schule hat sich ihren Platz in der Schullandschaft Lüdinghausens verdient und wir haben viel Respekt vor dem Engagement und dem taktisch gut durchdachten Vorhaben des Gymnasialvereins St. Canisianus e.V., die Schule zu stärken und langfristig zu sichern.

Strategisch gesehen stellt sich aber die Frage, ob langfristig zwei Gymnasien zum Schulstandort Lüdinghausen passen. Die Errichtung einer Sporthalle durch den Gymnasialverein St. Canisianus e.V. widerspricht der Gepflogenheit, die Stadt als Eigentümer der durch die Schule genutzten Immobilien auftreten zu lassen und die Schule als Mieter. Warum davon jetzt abweichen? Über die Ehe wissen wir: Der Erwerb einer Immobilie senkt die Wahrscheinlichkeit für eine Trennung stärker als gemeinsame Kinder. Womöglich sieht auch der Gymnasialverein hier seine Gelegenheit – wohl wissend um die Umbrüche, die in der Schullandschaft in den kommenden Jahren zu erwarten sind.

Daher nochmal einige Gedanken zum Thema: weiterlesen »

06Dez

Thema: Brücke vor „Anton“ aus Tropenholz?! – Leserbrief von Jöran Kortmann

02 Jöran Kortmann

Die WN berichtete über die Planungen für die Brücke am „Anton“ [zum Artikel im Vorfeld der Sitzung des BVBU], die mit Bongossi-Holz – einem Tropenholz – erstellt werden sollte. Jöran Kortmann, der unsere Fraktion im ‚Bauausschuss‘ vertritt, hat hierzu einen Leserbrief geschrieben, Resultat:

Jetzt muss erstmal kräftig nachgedacht werden, zu einer Entscheidung konnte man sich noch nicht durchringen [zum Bericht der WN nach der Sitzung].

Hier der Leserbrief:

„Die Brücke zum „Anton“ soll mit Tropenholz gebaut werden. Diese Information aus einer Sitzungsvorlage des ‚Bauausschuss‘ (BVBU) sorgte für Irritation bei uns in der Fraktion der Grünen. Wir Lüdinghauser vermitteln also unseren Kindern Respekt vor der Schöpfung und setzen ihnen dann eine Brücke aus Tropenholz vor die Nase – direkt vor einer Schule? Das geht gar nicht! Entsprechend wird unsere Fraktion versuchen, das noch mit einem Antrag zu ändern.

Besonders heikel an der Sache ist: Das Bongossi-Holz für die Brücke steht auf der Roten Liste des IUCN und wird weiterlesen »

06Dez

Thema AK-Asyl: Leserbrief von Eckart Grundmann

Eckart Grundmann

„Wir haben noch nie Politiker oder den Bürgermeister bei uns gesehen. Es wäre schön, wenn einfach mal einer vorbeikommen würde.“

So zitiert wurde Ulrich Beckerling, Sprecher des AK-Asyl in Lüdinghausen im Rahmen der Berichterstattung der WN vom Donnerstag, den 23.11.2017 [zum Artikel].

Eines unserer Vorstandsmitglieder ist aktiv für den AK Asyl tätig. Auch haben wir Grünen in den letzten Jahren Kontakt zu den beiden Inte­grationsbeauftragten Lioba Sivalingam und Sekou Toure aufgebaut, in dem klargestellt wurde: Wenn es Bedarf gibt, haben wir ein offenes Ohr!

Unser Fraktionssprecher Eckart Grundmann hat einen Leserbrief in der Sache geschrieben:

 

„Die Arbeit des AK Asyl ist nicht mit Geld zu bezahlen. Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer*innen mit Ulrich Beckerling als engagiertem ‚Frontmann‘ findet die volle Unterstützung und Wertschätzung der grünen Ratsfraktion. Seine Äußerung im jüngsten Sozialausschuss (Zitat) ‚Wir haben noch nie Politiker oder den Bürgermeister bei uns gesehen. Es wäre schön, wenn einfach mal einer vorbeikommen würde.‘ (Zitatende) kann ich allerdings in dieser Pauschalität nicht akzeptieren. Herr Beckerling hat wohl nicht gewusst, dass sich ein Fraktionsmitglied aus den Reihen der Grünen, das auch dem Parteivorstand angehört, seit mehreren Jahren bei der Betreuung von Flüchtlingen engagiert. Dadurch ist weiterlesen »

27Nov

Brücke am Anton mit Tropenholz?! – Unser Antrag zur Verwendung von Tropenholz

Bei der allwöchentlichen Lektüre der Unterlagen für die Ausschüsse in der letzten Woche stolperten einige unserer Fraktionsmitglieder über die Tatsache, dass die Brücke vor dem St.-Antonius-Gymnasium mit Tropenholz beplankt werden soll.

Wir haben einen Antrag eingereicht, um das zu verhindern.

Nutzung von Tropenholz – und ausgerechnet vor einer Schule! – das halten wir für ein echtes Unding. Wie können wir Schülern und Schülerinnen den Respekt vor der Natur und die Wichtigkeit des Schutzes der Regenwälder als Investition in ihre eigene Zukunft beibringen und dann eine Ausnahme machen mit der Begründung: „Zur Wahrung eines einheitlichen Bildes“ (Vorlage BVBU 30.11.2017). Das ist regelrecht lächerlich! weiterlesen »

20Nov

Fraktionssitzung am 22.11. um 20 Uhr in der Cafeteria der Burg Lüdinghausen

Der Fraktionsvorsitzende lädt zur Fraktionssitzung am Mittwoch den 22.11. um 20:00 Uhr in die Cafeteria der Burg Lüdinghausen herzlich ein. Interessierte, die unsere Fraktionssitzung gerne besuchen möchten, sind herzlich Willkommen. Bitte unter Kontakt melden! weiterlesen »

13Nov

Fraktionssitzung am 15.11. um 20 Uhr im ALROTT-Zimmer der Burg Lüdinghausen

Der Fraktionsvorsitzende lädt zur Fraktionssitzung am Mittwoch den 15.11. um 20:00 Uhr in das Alrott-Zimmer der Burg Lüdinghausen ein. Interessierte, die unsere Fraktionssitzung gerne besuchen möchten, sind herzlich Willkommen. Bitte unter Kontakt melden!

Wir bereiten die Ratssitzung am 16. und den Sozialausschuss am 21.11. vor.

Schwerpunkt ist unsere Positionierung zu den Auftragsvergaben betreffend die Leistungssporthalle.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

09Okt

BTW 2017 – Wir danken allen Wählern!

Die Wahl ist nun schon einige Zeit vorbei -und wir blicken auf einen tüchtigen Wahlkampf zurück. Neben dem Plakatieren der kleinen Plakate, der Organisation der Großflächen und der Präsenz auf dem Markt – ‚Butter und Brot‘ des Wahlkampf, haben wir auch eine gut besuchte Veranstaltung mit Friedrich Ostendorff auf die Beine gestellt und versuchsweise den ‚Food-Truck‘ auf dem Markt anrollen lassen. Einige haben sich sogar für den Haustür-Wahlkampf auf die Socken gemacht und sind durch die Wohngebiete gezogen.

Über das Ergebnis freuen wir uns und danken allen, die uns gewählt haben!

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09Okt

Fraktionssitzung am 11.10. um 20 Uhr in der Cafeteria der Burg Lüdinghausen

Der Fraktionsvorsitzende lädt zur Fraktionssitzung am Mittwoch den 11.10. um 20:00 Uhr in die Cafeteria der Burg Lüdinghausen herzlich ein. Interessierte, die unsere Fraktionssitzung gerne besuchen möchten, sind herzlich Willkommen. Bitte unter Kontakt melden!

Wir werden folgende Sitzungen vorbereiten:

  • den Musikschulausschusses am 16.10.
  • den HFA am 17.10
  • die Netzgesellschaft am 19.10. und
  • den Stadtrat am 19.10.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

05Sep

Peter Mönning: Urgestein verlässt den Rat – Wir sagen DANKE!

Nach satten 28 Jahren legt Peter Mönning sein Ratsmandat für die Fraktion B’90/DIE GRÜNEN in Lüdinghausen nieder. Wir haben am letzten Mittwoch seinen Abschied feierlich gewürdigt – mit Rede, Geschenk und leckerem Essen.

[Artikel WN LH über Peter Mönnings Abschied aus dem Rat der Stadt Lüdinghausen]

Der Abschied war für uns lange absehbar – schon vor einiger Zeit hat Peter seinen Listennachfolger Dennis Sonne (formerly known as Zittlau aka „Sittin‘ Bull“ – damit hat er fast so viele Namen wie der Musiker Prince) gebeten, sich auf einen Wechsel einzustellen und mit dem Ende der Sommerpause fand sich ein guter Zeitpunkt.

Peter hat seine Zeit als Fraktionsvorsitzender mit der Kommunalwahl 2014 beendet und ohne Eitelkeit den Rollenwechsel in die „zweite Reihe“ gemeistert. Er ist, was Entscheidungen im Rat und die politische Gemengelage in Lüdinghausen angeht, ein wandelndes Geschichtsbuch und konnte auf dahingehende Fragen gerne die eine oder andere Anekdote zum Besten geben. Damit und mit seiner ruhigen und nachdenklichen Art trug er erhellend zur Entscheidungsfindung in der Fraktion bei. Im Rahmen der Pattsituation der Entscheidung um das Kino war er beispielsweise derjenige, der mit seiner spontanen Enthaltung in aufgeheizter Athmosphäre überhaupt erst sicherstellte, dass das Kino-Projekt weiter gehen konnte.

Bei öffentlichen Anlässen oder für die spontane Vertretung in Ausschüssen ist er immer gerne und gut vorbereitet eingesprungen. Mit den Worten unseres Fraktionssprechers Eckart Grundmann: „Peter, Du warst immer eine sichere Bank. Chapeau!“

Unser Glück: Peter ist ein Urgestein – ein Fossil ist er nicht! Er wird uns als Sachkundiger Bürger weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das freut uns sehr! Wir wünschen ihm und seiner großen Familie, mit der er jetzt mehr Zeit verbringen kann, eine gute Zeit!!! Danke Peter.

 

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